Veröffentlichungen

Jugendsozialarbeit an der GS Erlangen Büchenbach

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

mein Name ist Ricarda Weller, ich bin Sozialpädagogin und ab diesem Schuljahr als Jugendsozialarbeiterin an der Grundschule Büchenbach im Einsatz.

Was heißt das und was ist Jugendsozialarbeit an Schulen überhaupt?

Jugendsozialarbeit an Schulen – kurz JaS – stellt die Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule dar.

JaS unterstützt junge Menschen in ihrer Entwicklung, im schulischen Alltag, bei Schwierigkeiten im schulischen und auch familiären Bereich und versucht gemeinsam mit Kindern, Eltern und Lehrern Lösungswege zu finden. Zudem bietet JaS Kindern mit ihren Familien Unterstützung in Krisen und schwierigen Lebenslagen. Dabei kooperiert JaS mit anderen sozialen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen.

Weitere Aufgaben von JaS sind unter anderem die Durchführung von Projekten mit Schulklassen oder Schülergruppen zu verschiedenen Themen, Kompetenztraining und thematische Elternabende.

Sie können sich als Eltern oder Erziehungsberechtigte an mich wenden, wenn Sie…

  • sich Beratung und Unterstützung bei ihrer Erziehungsarbeit wünschen,
  • Probleme Ihrer Kinder in der Schule wahrnehmen,
  • sich Vermittlung oder Informationen zu anderen Einrichtungen wünschen oder
  • einfach jemanden zum Reden brauchen.

Als Schüler oder Schülerin kannst du dich an mich wenden, wenn du …

  • zu Hause oder in der Schule Probleme hast und dabei Unterstützung brauchst,
  • in deiner Klasse oder in der Schule Schwierigkeiten hast,
  • neue Ideen für die Schulgemeinschaft hast oder
  • einfach jemanden zum Reden brauchst.

 

Die Beratung ist kostenlos, freiwillig und unterliegt der Schweigepflicht!

 

 

Zu erreichen bin ich telefonisch:

09131/ 4808300

oder

0151 /27701972

 

per E-Mail:

ricarda.weller@stadt.erlangen.de

 

oder persönlich in meinem Büro im zweiten Stock (Zimmer “Erlangen“).

 

 

Ich freue mich darauf, Euch und Sie kennenzulernen!

 

 

Ricarda Weller

Sozialpädagogin M.A.

Besetzung der Schulleitung während der Sommerferien

An folgenagenden Tagen und Zeiten  ist die Schulleitung während der Ferien im Juli und September besetzt:

Montag, 27.07.2020:       10:00 – 11:00 Uhr

Dienstag, 28.07.2020:     10:00 – 11:00 Uhr

Mittwoch, 29.07.2020:    10:00 – 11:00 Uhr

 

Donnerstag, 3.09.2020:     9:00 – 10:00 Uhr

Freitag, 4.09.2020:            9:00 – 10:00 Uhr

Montag, 7.09.2020:           9:00 – 11:00 Uhr

Tipps gegen Langeweile

Leider dürfen wir nächste Woche immer noch nicht in der Schule zusammenkommen, deshalb hier einige Anregungen für die kommende Zeit daheim.

Internet ist nicht alles – aber immer mal wieder eine gute Abwechslung (Einige der Seiten sind werbefinanziert – wir bitten um Verständnis.)

 

Verschiedenes:

http://www.anton.app/

http://www.schlaukopf.de/

http://kidsweb.de/

https://www.mildenberger-verlag.de/

 

Deutsch:

https://antolin.westermann.de/ (Zugänge sind entweder schon bekannt oder werden nächste Woche versandt)

http://www.beteiligt-dabei.de/

https://www.stiftunglesen.de/

http://www.amira-pisakids.de/#page=home

 

Mathe:

 

https://zahlenzorro.westermann.de/ (Zugänge sind entweder schon bekannt oder werden nächste Woche versandt)

https://www.oriolus.de/ (Leider endet der kostenlose Zugang  für Zuhause am 20.04.2020. Für einen Euro/Tag kann er aber verlängert werden.)

 

Englisch:

http://www.das-uebungsheft.de/

 

HSU:

https://www.planet-wissen.de/index.html

https://techniktuerme.de/unterrichtsstunden-zuhause

 

Religion:

https://www.kirche-entdecken.de/

 

Sport:

https://www.albaberlin.de/news/details/reaktion-auf-coronavirus-alba-berlin-startet-taegliche-digitale-sportstunde-fuer-kinder-und-jugendlic/

https://www.br.de/nachrichten/sport/fit-mit-felix-beweg-dich-schlau-mit-felix-neureuther,Rn9v74T

https://www.youtube.com/c/HenriettaCo

 

11 Tipps für Eltern zum Umgang mit den Corona-Maßnahmen:

https://www.km.bayern.de/download/22852_11-Tipps-Eltern_Download.pdf

 

Notbetreuung

Das Kultuministerium informiert:

Ein flächendeckendes Betreuungsangebot würde das Ziel, das mit den Schulschließungen erreicht werden soll, unterlaufen. Deshalb wird ausschließlich eine Notbetreuung an den Schulen eingerichtet für Schülerinnen und Schüler

  • der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen sowie
  • der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen,
  • höherer Jahrgangsstufen, deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigung eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert,

sofern deren Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Hierzu zählen insbesondere die folgenden Einrichtungen:

  • Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung, zudem alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen – wie etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche),
  • Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen))
  • Kinder- und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas),
  • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
  • Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
  • Einrichtungen der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
  • Versorgung mit Drogerieprodukten,
  • Personen- und Güterverkehr (z. B. Fernverkehr, Piloten, Fluglotsen), Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation),
  • Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), Steuerberatung,
  • zentrale Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung sowie
  • Schulen (Notbetreuung und Unterricht).

Bitte beachten Sie: Die Notbetreuung kann ab Montag, 27.04.2020 auch dann in Anspruch genommen werden, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter des Kindes im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist oder als Schülerin oder Schüler am Unterricht der Abschlussklassen ab 27. April teilnimmt;
  • im Falle von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende erwerbstätigist (im oder außerhalb des Bereichs der kritischen Infrastruktur).Erforderlich ist, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegen.

Formular_Erklaerung_Notbetreuung_Kritische Infrastruktur-Stand-24.04.2020.pdf

Erklaerung_Notbetreuung_Alleinerziehende_Stand-24.04.2020.pdf

 

 

Anmeldung an Sing- und Musikschule Erlangen

Eine Online-Anmeldung an der Sing- und Musikschule Erlangen ist vom 1. Mai 2020 bis 15. Juni 2020 möglich:

https://www.musikschule-erlangen.de/anmeldung/

 

Angebot an der Grundschule Erlangen-Büchenbach:

https://www.musikschule-erlangen.de/zweigstellen/grundschule-buechenbach/

 

Info-Flyer:

https://www.musikschule-erlangen.de/fileadmin/Dateien/Dokumente/2019_Flyer_Zweigstellen.pdf

Übertrittsverfahren für Viertklässler an Ausnahmesituation angepasst

Das Kultusministerium passt das Übertrittsverfahren für die Viertklässlerinnen und Viertklässler der aktuellen Ausnahmesituation an.

Ausgabe Übertrittszeugnis:  11.05.2020

Anmeldung an den weiterführenden Schulen:  18. – 22.05.2020

Pobeunterricht an Realschulen und Gymnasien:  26. – 28.05.2020

 

 

 

Informationen für Eltern Umgang mit den Maßnahmen zum Corona-Virus

Die durch das Corona-Virus hervorgerufene Krankheit COVID-19 betrifft uns alle: Die Schülerinnen und Schüler dürfen die Schulen nicht mehr besuchen.

In Bayern wurde der Katastrophenschutz ausgerufen. Wir wissen nicht, welche Maßnahmen in den kommenden Tagen und Wochen noch getroffen werden.
Diese besondere Situation verunsichert viele Menschen. Daher hat das Kriseninterventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) einige hilfreiche Hinweise für Sie zusammengestellt:

16.03.2020 KIBBS-Informationen Eltern Coronavirus

 

Weitere Links:

Das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informierte am 13.03.2020: Informationsblatt_fur_Eltern

 

Robert Koch-Institut (RKI) tagesaktuell abrufbar

 

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

 

Coronavirus – Informationen für die Eltern

Das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert am 13.03.2020:

 

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen.

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat daher am 13. März in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen.
Danach dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.

Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag, dem 16. März 2020. Damit entfallen die regulären Betreuungsangebote.


Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder-und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.
Voraussetzung ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen.

In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört. Die Einrichtungen können sich in Zweifelsfällen eine Bescheinigung der Arbeitgeber oder eine vergleichbare Bescheinigung (z.B. bei Selbstständigen) vorlegen lassen.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

•    das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
•    das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
•    das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danachals solches ausgewiesen worden ist (hier tagesaktuell abrufbar), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome.

Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen.

Jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte stellt eine entsprechende Betreuung sicher.

Die Träger stellen ein entsprechendes Betreuungsangebot zur Verfügung.

Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.

Wenn Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes nicht zur Arbeit erscheinen können, gilt Folgendes:

Ist Ihr Kind selbst erkrankt, können Sie nach Krankenversicherungsrecht einen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben. Geregelt ist das im § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V). Voraussetzung ist, dass Mutter oder Vater nach ärztlichem Zeugnis zur Betreuung ihres erkrankten und ebenfalls gesetzlich versicherten Kindes von der Arbeit fernbleiben, eine andere Vertrauensperson zur Betreuung nicht zur Verfügung steht und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden.
Ist Ihr Kind gesund und können Sie nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, müssen Sie Ihren Arbeitgeber umgehend darüber informieren.

Oft kann in solchen Situationen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Zu denken ist etwa an Urlaub oder an einen Abbau von Überstunden.

Gegebenenfalls kann auch von zu Hause aus im Homeoffice gearbeitet werden, wenn das im Betrieb zulässig ist. Je nach individueller Situation wäre zum Beispiel auch überlegenswert, mit dem Arbeitgeber eine vorübergehende Arbeitszeitreduzierung zu vereinbaren, um Beruf und Kinderbetreuung besser unter einen Hut zu bringen.

Sofern Sie bereits in Teilzeit arbeiten, kann eventuell auch eine vorübergehende Änderung Ihrer Arbeitszeitverteilung ein hilfreicher Schritt sein, beispielsweise könnten Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass Sie an bestimmten Tagen, an denen die Kinderbetreuung anderweitig sichergestellt ist, länger arbeiten und im Gegenzug an anderen Tagen zuhause bleiben. Unter Umständen könnte sich ein Anspruch auf Lohnfortzahlung aus der Vorschrift des § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ergeben. Darin ist geregelt, dass Arbeitnehmer ihren Lohn weiter beziehen, wenn sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch „ein in ihrer Person liegendes unverschuldetes Leistungshindernis“ ausfallen. Diese Regelung kann aber im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ausgeschlossen werden, was in der Praxis auch oft der Fall ist.
Wichtig ist deshalb auf jeden Fall, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam zu klären, welche Lösung für alle Beteiligten am besten ist.
Für die Frage, ob trotz Betretungsverbot weiterhin Elternbeiträge zu entrichten sind, sind die Regelungen im jeweiligen Betreuungsvertrag maßgeblich.

 

Bayernweite Schulschließung

Sehr geehrte Eltern,
wie Sie aus der Presse entnehmen können, findet ab Montag, den 16.03.2020 bis derzeit zum Ende der Osterferien am 19.04.2020 kein Unterricht statt.
Nach den Worten des Kultusministers handelt es sich bei den drei Wochen bis zu den Osterferien nicht um „Ferien“, sondern um „unterrichtsfreie Zeit“.

Die Schüler haben heute benötigte Materialien und Arbeitspläne zum selbstständigen Lernen und Vertiefen erhalten.

Auch die Möglichkeiten digitalen Lernens können angewandt werden, z.B. mit unseren Lernplattformen Antolin und Anton.
Bei Rückfragen melden Sie sich bitte im Sekretariat der Schule.

 

Betreuungsmöglichkeiten für Kinder können nach den Worten des Kultusministers nur für einen Elternteil aus system-kritischen Berufen (z.B. Ärzte, Pflegepersonal, Polizei…) angeboten werden.

Bitte wenden Sie sich in diesem Fall am Montag, 16.03.2020, an die Schulleitung. Die Schule ist ab 7.30 Uhr besetzt.

 

Da die elektronische Datenübermittlung des Kultusministeriums an die Schulen, über die wir relevante Informationen erhalten, derzeit überlastet ist, kann ich Ihnen augenblicklich nur diese ersten Mitteilungen übermitteln. Sobald wir Näheres wissen, erhalten Sie regelmäßig von uns Nachrichten.
Bitte sehen Sie immer wieder auf der Internetseite des KM oder auf unserer Homepage nach.

https://www.km.bayern.de/
Ich möchte in diesem Zusammenhang an Ihr Verständnis und an Ihre Bereitschaft zur Kooperation appellieren mit den Worten des Ministerpräsidenten: „Wir müssen zusammenhelfen.“

Wir wünschen Ihnen in dieser Ausnahmesituation viel Gesundheit und danken für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
gez. Regina König

 

Link zur KM-Seite “FAQ zur Einstellung des Unterrichtsbetriebs”

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6903/faq-zur-einstellung-des-unterrichtsbetriebs-an-bayerns-schulen.html 

 

Coronavirus – Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen (Stand 08.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die derzeitigen Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus werden ständig aktualisiert und damit zum Teil auch geändert. Hier der letzte Stand aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium vom 7. März 2020. Das Ministerium hat in einer Pressemeldung auf eine Allgemeinverfügung hingewiesen, die ab dem 7. März in Kraft tritt. Darin heißt es:

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol erlassen. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Samstag hingewiesen. Demzufolge dürfen Schüler und Kindergartenkinder zum Beispiel nach ihrer Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule bzw. Einrichtung.

Südtirol war am Donnerstagabend (5.03.2020) vom Robert Koch-Institut als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft worden.

Risikogebiete sind laut RKI-Definition “Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann”. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

 

Der Text der Allgemeinverfügung lautet:

 

1. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

Die Risikogebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/In-fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.

2. Die Personensorgeberechtigten haben für die Erfüllung der in Ziffer 1 genannten Verpflichtung zu sorgen. Sie sind unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungsangebote von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogischer Tagesstätte in Anspruch zu nehmen.

3. Erhält der Träger bzw. das beauftragte Personal einer Schule, Kindertageseinrichtung oder Heilpädagogischen Tagesstätte oder eine Tagespflegeperson Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach Ziffer 1 vorliegt, dürfen die betreffenden Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder nicht betreut werden.

4. Die Anordnung tritt in Kraft mit Wirkung ab 07.03.2020.

5. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG wird hingewiesen.

 

Zur Begründung steht in der Allgemeinverfügung unter anderem: “Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.”

 

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betonte: “Deshalb ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen. Die Anordnung ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung aufgehoben.”

 

In der Allgemeinverfügung wird erläutert: “Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger bzw. des eingesetzten Personals bzw. der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.”

Die Allgemeinverfügung finden Sie im Internet unter

 

Das bedeutet für alle Schulen vor allem, dass auch Schüler*innen ohne auffallende Symptomatik, die aus einem Risikogebiet (z. B. Südtirol) zurückkehren, für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Rückkehr die Schule nicht besuchen dürfen.

Allerdings ist es ausdrücklich keine Aufgabe der Schulen, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob sich die Kinder in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn die Schulen positive Kenntnis darüber haben (z. B. durch eine Information der Eltern oder des Gesundheitsamts) löst dies das Schulverbot aus.

Der Hinweis auf den mindestens 15-minütigen Kontakt (siehe Ziff. 1) grenzt den Aufenthalt von der bloßen Durchreise ab. Kein Aufenthalt im Sinne der Ziffer 1 dieser Verfügung wird in der Regel bei einem bloßen Toilettengang, einem Tankvorgang oder einer üblichen Kaffeepause gegeben sein. (vgl. Begründung zur Allgemeinverfügung).